Praxis für Zahnheilkunde
Jörg Harder
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10243 Berlin

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News

Ab Oktober: Vereinfachte Verordnung von Heilmitteln durch Zahnärzte

Die Verordnung von Heilmitteln durch Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte wird ab 1. Oktober deutlich vereinfacht, teilte die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) am 21. Juli mit. Entsprechende Änderungen der zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinie hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) zuvor unter maßgeblicher Mitwirkung der KZBV beschlossen. Im Mittelpunkt entsprechender Beratungen des G-BA standen die Umsetzung geänderter gesetzlicher Vorgaben, mit denen die Verordnungssystematik für Heilmittel im zahnärztlichen und ärztlichen Bereich neu geregelt wurde. Nachdem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) den G-BA-Beschluss vom 14. Mai dieses Jahres am 16. Juli nicht beanstandet hat, können die Änderungen der zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinie wie geplant zum 1. Oktober 2020 in Kraft treten. Der Beschluss des G-BA kann hier abgerufen werden.

Als stimmberechtige Trägerorganisation hatte die KZBV in den Verhandlungen im G-BA zuvor erreicht, dass die Besonderheiten der Heilmittelverordnung in der zahnärztlichen Versorgung gewahrt werden und das Verordnungsgeschehen für Zahnärztinnen, Zahnärzte und Patienten zugleich bürokratieärmer und versorgungsnäher ausgestaltet wird. So wird die bisherige Regelfallsystematik künftig durch eine „orientierende Behandlungsmenge“ abgelöst. Diese gibt Zahnärzten die Möglichkeit, die Verordnung von Heilmitteln noch fokussierter auf die Bedarfe des jeweiligen Einzelfalls abzustellen. Das bisher notwendige Genehmigungsverfahren bei Verordnungen außerhalb des Regelfalls entfällt. Die KZBV hatte im G-BA auch dafür gesorgt, dass Heilmittel in zahnmedizinisch notwendigen Fällen ab Oktober auch als sogenannte Doppelbehandlung erbracht werden können. Der Beginn der Heilmittelbehandlung wird zudem von 14 auf 28 Tage verlängert.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Mit diesen Neuregelungen führen wir das Erfolgsmodell der eigenständigen zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinie weiter. Heilmittel können in den Praxen jetzt noch passgenauer und zugleich bürokratieärmer verordnet werden. Das ist eine gute Nachricht für Zahnarztpraxen und ein wichtiger Baustein für die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.“

Martin Hendges, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Uns war es ein wichtiges Anliegen, die zahnmedizinischen Besonderheiten im Versorgungsgeschehen zu berücksichtigen. Wir freuen uns sehr, dass der Wert einer eigenständigen vertragszahnärztlichen Versorgung vom G-BA anerkannt wird und angemessen Niederschlag in seinen Richtlinienbeschlüssen findet.“

Hintergrund: Die zahnärztliche Heilmittel-Richtlinie
Die zahnärztliche Heilmittel-Richtlinie ist seit Juli 2017 in Kraft. Mit dieser verbindlichen Rechtsgrundlage, die von der KZBV im G-BA durchgesetzt worden war, können Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte Heilmittel im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verordnen. Der Heilmittel-Katalog ist fachlich ganz auf die spezifischen Erfordernisse der zahnärztlichen Versorgung zugeschnitten.

Zahnarztpraxis: Infektionsschutz auf höchstem Niveau

Zu einem auf den ersten Blick unglaublichen Ergebnis kommt die jüngste aufwendige Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ). Nach den Berechnungen des wissenschaftlichen Forschungsinstitutes sind seit 1996 die jährlichen Gesamthygienekosten einer zahnärztlichen Einzelpraxis von rund 28.000 Euro auf durchschnittlich 65.000 Euro im Jahr 2016 gestiegen. Prof. Dr. A. Rainer Jordan, Wissenschaftlicher Direktor des IDZ erläutert: „Wir haben am IDZ Vorgängerstudien gemacht, vor zehn Jahren sind zwei Drittel der Hygienekosten auf Materialien und Geräte gefallen und ein Drittel auf Personalkosten. Dieses Verhältnis hat sich in den letzten drei Studien total umgekehrt. Der Anstieg der Personalkosten ist ein kontinuierlicher Trend seit 1998“. Durchschnittlich waren die Praxismitarbeiterinnen am Tag eine volle Stunde (Median) vor allem mit dem Beladen und Entladen des Reinigungs- und Desinfektionsgeräts sowie mit der anschließenden Prüfung und Nachbereitung der so aufbereiteten Instrumente beschäftigt. Mit der Vor- und Nachbereitung der einzelnen Behandlungen verbrachten die Zahnmedizinischen Fachangestellten im Durchschnitt gute anderthalb Stunden (Median) täglich, stellt die Studie weiter fest. Der Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN), Henner Bunke D.M.D./Univ. of Florida, unterstreicht diese Feststellungen: „In einer Zahnarztpraxis ist man auch zu Pandemiezeiten mindestens so sicher vor Infektionen wie bei einer ambulanten ärztlichen Operation bei vergleichbar hohen Kosten“. Dieser Aufwand sei ein weiterer Beleg dafür, dass eine Infektionsgefährdung gerade in Zahnarztpraxen – und insbesondere auch in Corona-Zeiten – nahezu ausgeschlossen ist. Die Tatsache, dass der Aufwand für Hygiene und die damit verbundenen Kosten gerade in Pandemiezeiten extrem hoch sind, nimmt der Vorstandsvorsitzende der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, Dr. Thomas Nels, zum Anlass, einen Hygienezuschlag durch den Bewertungsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu initiieren. Denn im Gegensatz zu Ärzten und Psychotherapeuten sind Zahnärzte vom Zugang zu den Mitteln des finanziellen Rettungsschirmes aus unverständlichen Gründen bewusst ausgeschlossen worden.

Schon mehr als 1000 rein zahnärztliche MVZ in Deutschland

Das dynamische Wachstum rein zahnärztlicher Medizinischer Versorgungszentren setzt sich offensichtlich ungebremst fort. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hervor, die die Entwicklung solcher MVZ für den deutschen Dentalmarkt kontinuierlich abbildet. Bis Ende Juni ist demnach bereits mit einer Zahl von voraussichtlich 1.040 zugelassenen rein zahnärztlichen MVZ zu rechnen.

Deutliche Zuwächse sind dabei auch im Bereich investorengetragener MVZ (I-MVZ) zu verzeichnen: Gab es im Dezember 2015 lediglich 10 I-MVZ, so waren es im März 2020 bereits 207. Im zweiten Halbjahr 2019 ist die Zahl der I-MVZ um weitere 22 Prozent gestiegen. Auch ihr Anteil am MVZ-Gesamtmarkt wächst kontinuierlich. Er wird sich zum 2. Quartal 2020 voraussichtlich auf gut 21 Prozent belaufen - Tendenz weiter steigend.

"Diese Daten bestätigen uns einmal mehr darin, dass bestehende MVZ-Regelungen schnellstmöglich und konsequent weiterentwickelt werden müssen. Die Corona-Krise zeigt doch ganz klar, dass eine Vergewerblichung und Kommerzialisierung des Gesundheitswesens, wie sie etwa in den USA schon weiter fortgeschritten ist, ein fataler Irrweg ist. Insofern werden wir im Herbst konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung der Rechtsgrundlagen für MVZ machen", sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes anlässlich der heutigen Vertreterversammlung der KZBV.

I-MVZ vorwiegend in gut versorgten Gegenden mit höherem Durchschnittseinkommen

Nach Erkenntnissen der KZBV siedeln sich I-MVZ vorwiegend in gut versorgten, urbanen Gegenden an, in denen das Durchschnittseinkommen höher ist. An der Versorgung ländlicher, strukturschwacher Regionen beteiligen sich I-MVZ hingegen nur in geringem Umfang: Nur 7 Prozent der I-MVZ liegen in ländlichen Bereichen mit niedrigem Medianeinkommen, während rund 76 Prozent in städtischen Bereichen mit hohem Einkommen angesiedelt sind. "Damit leisten sie so gut wie keinen Beitrag zur Patientenversorgung in Gebieten, in denen am ehesten Versorgungsengpässe und Unterversorgung drohen", sagte Eßer. "Die Aufrechterhaltung der flächendeckenden, wohnortnahen und qualitätsgesicherten Versorgung durch freiberuflich tätige, dem Gemeinwohl verpflichtete Zahnärztinnen und Zahnärzte wird mit dem Geschäftsmodell der Investoren auf Dauer gefährdet."

MVZ-Register könnte mangelhafte Informationslage verbessern

Die KZBV identifiziert für den zahnärztlichen Bereich derzeit 12 Groß- und Finanzinvestoren mit einem weltweiten Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 94 Milliarden Euro. Nur durch aufwändige Recherchen in Handelsregistern und speziellen Datenbanken lassen sich derzeit Beteiligungsstrukturen der Investoren teils aufdecken. Diese mangelhafte Informationslage könnte durch ein MVZ-Register dauerhaft verbessert werden.

Weitere Informationen zu fremdinvestorengesteuerten Z-MVZ und Dentalketten können unter www.kzbv.de abgerufen werden.

Passgenaue Mund-Nasen-Masken aus dem 3D-Drucker

Zwei Studierende der Hochschule Koblenz haben im Rahmen einer Projektarbeit eine individuell angepasste Mund-Nasen-Maske für den medizinischen Bereich entwickelt. Dabei ist das Besondere des 3D-Druckprozesses, dass die entstehende Maske exakt die eigens eingescannten Gesichtskonturen der Trägerin oder des Trägers integriert. Das Projekt ist auf Bitte eines Zahnarztes aus Lahnstein entstanden, der sich und sein Team besser schützen und gleichzeitig etwas gegen das erhöhte Müllaufkommen durch Einmalmasken tun wollte. Als Ergebnis der Entwicklungsphase konnte das junge Forscherteam nun sieben fertige Masken in der Zahnarztpraxis übergeben.

Zahnärzte haben das Problem, dass sie beim Behandeln ganz nahe am offenen Mund und der Nase der Patientinnen und Patienten arbeiten – hier lassen sich weder der Mindestabstand noch die Maskenpflicht umsetzen. Daher ist das behandelnde Personal hochgradig gefährdet und benötigt gut abdichtende Mund-Nasen-Masken. „Gerade in der Anfangszeit der Corona-Pandemie war es für uns ein großes Problem, persönliche Schutzausrüstung in ausreichender Menge zu beschaffen“, berichtet Dr. Christian Weichert von der zahnärztlichen Gemeinschaftspraxis Weichert & Kempkes in Lahnstein. Bei der Recherche zur Lösung seines Problems stieß er auf die Idee, eine Mund-Nasen-Maske im 3D-Drucker herzustellen. Damit wandte sich der Zahnarzt an Prof. Dr. Detlev Borstell, der an der Hochschule in Koblenz im Fachbereich Ingenieurwesen unter anderem das Modul Rapid Prototyping lehrt und darüber hinaus das inzwischen sehr gut ausgestattete 3D-Labor mit aufgebaut hat.

Ebenfalls zum Team des 3D-Druck-Labors gehören die angehende Maschinenbauerin Maike Krämer sowie der Masterstudent im Wirtschaftsingenieurwesen, Maximilian Köthe. Beide hatten Zeit und Lust, eine solche Mund-Nasen-Maske zu entwickeln. Ihnen war von Anfang an klar: Im Unterschied zu genähten Stoffmasken oder herkömmlichen medizinischen Masken ist eine gedruckte Struktur nicht weich und passt sich nicht an die Gesichtsform an. Köthe führt aus: „Wir mussten verschiedene Anforderungen unter einen Hut bringen: Die Mund-Nasen-Abdeckung sollte dicht, gut herstellbar und komfortabel tragbar sein.“

In enger Abstimmung mit der Zahnarztpraxis aus Lahnstein entwickelten die beiden Studierenden eine ganze Reihe von Prototypen, die sie fortlaufend erprobten, um so das Konzept immer weiter zu optimierten. Schwerpunktmäßig arbeitete das Forschungsteam unter anderem mit der Software SolidWorks, um konstruktive Lösungen zu realisieren. So entstanden nach und nach eine integrierte Filterverklemmung mit Bajonettverschluss, Halterungen für Gummibänder und vieles mehr. Anfangs konzipierte das Forscherteam die Mund-Nasen-Abdeckung lediglich auf der Grundlage von einzelnen Gesichtsmaßen wie etwa dem Abstand von Kinn zu Nase oder dem Abstand der Wangenknochen zueinander. Vor eine große Herausforderung stellte sie allerdings die passgenaue Form der Maske auf das Gesicht des Trägers oder der Trägerin. Da die 3D-gedruckte Maske auf Polylactid-Basis die Gesichtskonturen bis zu diesem Zeitpunkt lediglich annäherungsweise nachzeichnete, schloss die Maske mit dem Gesicht nicht gut ab. Auch eine nachträglich angefügte Silikonlippe, mit der die Lücken kompensiert werden sollten, konnte keine befriedigende Abhilfe schaffen.

Den Durchbruch erzielten die Studierenden schließlich unter Zuhilfenahme eines 3D-Scanners (Artec Eva) und der Software MashMixer. Mithilfe der eingescannten Gesichtskonturen wurde es möglich, eine passgenaue Schalung zu konstruieren. Diese individualisierte Gesichts-Schale konnte dann mit dem bereits vorab im CAD-System konstruierten, bewährten Maskenteil digital verbunden werden. „So entsteht im 3D-Drucker eine Maske, die zwar auf Grund seiner Materialeigenschaften starr ist, sich aber individuell an das Gesicht der Trägerin oder des Trägers anpasst und so perfekt mit dem Gesicht abschließt“, erklärt Maximilian Köthe, „um den Tragekomfort zu erhöhen, ist es möglich, zusätzlich eine dünne Silikonschicht auf die Ränder aufzutragen.“

Um die einzelnen Prototypen zu entwickeln und umzusetzen, eignete sich das Forscherduo eine Reihe von Kenntnissen aus anderen Bereichen an. Auch lernten sie, mit Werkstoffen wie Silikon umzugehen, die so im 3D-Druck eher selten zu finden sind. So nutzten sie beispielsweise eine Tiefziehmaschine, um eine Schalung zu erstellen, mithilfe derer sie das Silikon auf die Maske aufbringen konnten. „Wir haben sehr viel gelernt, das uns persönlich und auch das 3D-Druck-Labor weiterbringt“, so Maike Krämer, „es hat uns sehr viel Spaß gemacht, immer neue Ideen zu entwickeln und zu testen, ob wir damit eine Verbesserung erzielen.“ Improvisieren mussten die beiden auch bei der Beschaffung des Filtermaterials: Weil sie wegen der weltweiten Nachfrage nach Filterstoff keine Meterware beschaffen konnten, schnitten sie aus den herkömmlichen medizinischen Masken passende kreisrunde Filter aus. Aus einer medizinischen Maske lassen sich so mehrere Filter für die Mund-Nasen-Abdeckung aus dem 3D-Drucker bereitstellen. Muss das genutzte Filtermaterial danach entsorgt werden, so kann die individuell angepasste Mund-Nasen-Abdeckung problemlos desinfiziert und wiederverwendet werden. „Mir gefällt, dass mit diesen Masken dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung getragen wird“, betont Dr. Weichert. Das Team der Zahnarztpraxis hat die ersten fertigen Mund-Nase-Abdeckungen dankbar entgegengenommen und wird diese gerne nutzen.

Auf das Konzept, die Mund-Nasen-Abdeckungen auf Grundlage eines Scans dem Träger formgenau anzupassen, kam Maximilian Köthe, nachdem er bereits im Zuge der Weihnachtsvorlesung im vergangenen Jahr an der Hochschule Koblenz einzelne Körperscans ausgeführt hatte. „Für diese Weihnachtvorlesung hatten wir aus einem Körperscan und einer 3D-gedruckten Abformung ein Schokoladenabbild des Hochschulpräsidenten gefertigt“, erzählt Prof. Borstell, „jetzt hat sich dieses spielerisch angeeignete Wissen durchaus als sehr wertvoll erwiesen!“

In das Projekt eingebunden ist ein Teil der studentischen Hilfskräfte des Rapid-Prototyping Labors, die von zu Hause aus die CAD-Modelle generieren und untereinander per Telefon oder Video-Chat kommunizieren. Die Ausdrucke werden dann im Labor an der Hochschule erstellt. Ein Teil der Drucker kann bereits über das Netz von zu Hause aus angesteuert werden, so dass die Zahl der erforderlichen Besuche im Labor minimiert werden konnte. Für diese erforderlichen Besuche haben die Studierenden eine Sondergenehmigung erhalten, damit sie das Labor trotz geschlossener Hochschule betreten können. Der betreuende Professor Dr. Detlev Borstell ist von seinen Studierenden begeistert: „Alle Beteiligten waren hoch motiviert, haben sich selbst untereinander vernetzt und haben in dieser auch für sie selbst schwierigen Zeit als ein Team zusammengearbeitet, wie ich es bisher noch nicht erlebt habe!“ Selbstverständlich werde diese Projektarbeit in die Studienleistung mit einfließen.

Voraussichtlich werden noch 14 weitere Scans angefertigt, um so das ganze Team der Zahnarztpraxis mit den 3D-gedruckten Mund-Nasen-Abdeckungen zu versorgen. Danach kann damit begonnen werden, die Masken in kleinen Serien zu produzieren und in einem ersten größeren Feldversuch in der Pilotpraxis in Lahnstein zu testen. Bildunterschrift: Maike Krämer und Maximilian Köthe entnehmen die Masken aus dem 3D-Drucker.



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